Die Arena – Österreich 1

1. Turnier – Osterturnier 2013

Fr, 29.03 – Mo, 01.04

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Zu Ostern wird auf der Keltischen Welt Österreich 1 die Arena eröffnet.
Es handelt sich hierbei um ein einmaliges Spiel im Spiel,
dass im Erfolgsfall wiederholt werden kann.

 

Ein neues Kapitel der kämpferischen Auseinandersetzung von
Mann gegen Mann wird aufgeschlagen!
Das Turnier findet nach folgenden Regeln statt:

🏆Die Arena Regeln

– du mußt mind. 3 Tage in der Arena bleiben
– die Arena ist kein Zufluchtsort
– die Arena ist neutral zu jedem Stamm
– erlaubt sind nur Mann gegen Mann Kämpfe
– Absprachen jeglicher Art sind verboten
– Unterstützung jegliche Art (intern oder extern) ist verboten
– keine Aktionen nach draussen

🏆Eintrittsbedingungen

– du wirst nicht angegriffen
– du hast keine fremde Soldaten in deinen Dörfern
– du bringst nichts mit rein
– du trägst nichts mit raus
– du hälst dich an die Arena Regeln

🏆Rechte

– du kannst einen Kampfnamen führen
– du kannst deine Stammeszeichen tragen
– nach erfolgreichem Besuch darfst du das 🏆 in deinem Namen tragen
– zusätzlich die Anzahl deiner eroberten Dörfer 🏆3

🏆Regelverstoß

Verstößt du gegen eine Regel, dann wirst du
sofort auf Lebenszeit ausgeschlossen und
namentlich und mit Spielerlink an den Pranger gestellt.

Einladung durch
xy.clts://player?87&17

 

 

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Die Barbaren wecken Camulus und Camulata

Pressemitteilung 01/2013 carnyxpress
Camulodonum. 21. Januar 2013

In der Residenz der keltischen Kriegsgötter tagten von Freitag bis Samstag Vertreter von Stämmen, die der Einladung von Camulus und Camulata, dem Götterpaar des Krieges, gefolgt waren, um eine Allianz unter ihrer Protektion gegen die Barbaren und ihrer Bruderschaft zu bilden. Der Leittext der Tagung:

Camulus und Camulata

Die Barbaren haben sie erweckt.
Der Kelte und die Keltin, Mann und Frau des Krieges sind erwacht.

Geeint treten sie den Horden entgegen. Sie verlassen ihre heimischen Herde und kennen nur ein gemeinsames Ziel.
Alles andere tritt zurück.

Es werden gerufen:

♻Krieger der Ars Vivendi
xy.clts://alliance?51&2%20
♻Krieger der ࿈ CARNYX ࿈
xy.clts://alliance?1210&2%20
♻Krieger der ⚔Nemglain⚔
xy.clts://alliance?8370&2%20
♻Krieger der ༺★Die Titanen★༻
xy.clts://alliance?108&2%20
♻Krieger der ༺ༀ༏ngstars  Keltic༻
xy.clts://alliance?49&2%20
♻ Krieger des ༺✠ Ꮜɳi۷ℯʀऽ ᎾʀᎴℯɳ ✠༻
xy.clts://alliance?9317&2%20

Die beteiligten Stämme haben die bislang teilweise heftigen gegenseitigen Aggressionen beendet, um sich gemeinsam gegen die Barbaren zu wenden, die sich mit ihrer Bruderschaft auf dieser Welt als Wahrer einer Weltordnung verstehen, die von den Stämmen der Neuen Allianz abgelehnt wird.

Wie der Sprecher der Allianz, Buntfalke (Co-Leader von Carnyx) erklärte, tritt diese Allianz als offensives Bündnis an die Seite des Keltensturms, der sich seit dem Jahreswechsel als rein defensives Bündnis versteht: „Auch wenn die Defensive hier manchmal deutlich aggressiv ausfällt“, so sein Kommentar.

Angesprochen auf sein plötzliches Verschwinden nach einer Einladung der Barbaren-Führung in seinen Stamm, erläuterte er nicht ohne eine gewisse Erheiterung: “ Nein, das war kein versuchter Sabotageakt zur Sprengung von Carnyx und Keltensturm. Leider waren Boudicca, als Sprecherin der Allianz Keltensturm, und ich als Co-Leader von Carnyx gleichzeitig sehr stark durch die Anforderungen unseres Amtes…
… belastet, so dass die heftigen Reaktionen auf die Aussagen der Barbaren innerhalb der Allianz  zu einer konsequenten Prüfung unseres Engagements geführt haben. Es war starker Tobak, was gesagt wurde, offen und verdeckt. Wir haben uns aber beide entschieden, auch diese Variante der Kriegsführung gegen uns mit Widerstand zu meistern.“

Die neue Allianz steht für ein aggressives Vorgehen gegen die Barbaren, im Kern die Stämme des Keltensturms, vertreten durch Boudicca, deren Engagement es auch zu verdanken ist, dass die Gespräche mit weiteren Stämmen so rasch zum Erfolg geführt werden konnten. Buntfalke erklärte abschließend, es sei Absicht der Allianz CuC, mit jedem zu kooperieren, der sich offen gegen die Barbaren wendet, unbeteiligte, neutrale oder durch NAP gesicherte Stämme könnten darauf zählen, nicht in die Kämpfe verwickelt zu werden. Entsprechend gelte natürlich auch die offene Unterstützung der Barbaren als Grundlage einer passenden Diplomatie-Färbung.
Ende
Wir veröffentlichen Pressemitteilungen und Kriegserklärungen unabhängig und ohne Kommentar von allen Bündnissen ohne Ansehen von Rang und Person – Hier könnte auch eure Mitteilung stehen! Fliessendes Deutsch bevorzugt; altkeltisch nur als Stabreim!

Eure Runenpost

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Was ist los bei den Kelten?

Was tut sich so auf dieser noch relativ neuen Welt, die als  Wiege der Merowinger bekannt ist, in der Fürst Steinaug seine Kindheit verbrachte und in der die Barbaren noch als die kultiviertesten Stämme durchgehen, weil sie noch eine zweite Zubereitungsart von Fleisch kennen? Die Anfangsphase ist abgeschlossen, die meisten Dörfer wurden mit einer schmucken Palisade umzäunt und mehr oder weniger passende Clannamen aus Wikipedia zieren die Ranglisten des Spiels:

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Dass in der Anfangsphase ein Clan mit dem wenig keltischen Namen „The Project“ auftauchte, fragwürdige  Namen wie „Bad Boy“ und „Bad Opi“ aus „Crazy Tribes“ auf der Rangliste erschienen und sich einige Fürsten mit Sonnenbrillen ausstatteten, die sich damals nachweislich nur im Geheimbesitz von Druiden befanden, soll hier nur am Rand erwähnt werden. Fürst Steinaug hat seinen ersten Antrittsbesuch bei den Rübeländern gemacht, die zur einer netten kleinen Party, heutzutage auch „Thing“ genannt, eingeladen haben. „Rübeland, sollt ihr wissen, ist geartet wie ein Kraftgenie, launisch, ungestüm, sonderbar, bengelhaft, roh, unbescheiden, stolz, eitel, wankelmütig, heute der wärmste Freund, morgen fremd und kalt; … schalkhaft und bieder, störrisch und beugsam …“ vgl. Musäus, 1783

Viele erfahrene Spieler, die sich schon aus anderen Welten kennen, sind hier vertreten und haben alte Freund- und Feindschaften mitgebracht. Die Rüben haben ihre eigenen Gründe, warum, sie sich der Barbaren Bruderschaft angeschlossen haben und sind mit dieser Entscheidung sehr zufrieden, wie mir Sir Baldwin  mitteilte, mit dem wir folgendes kleines Gespräch führten:

Gibt es eigentlich einen besonderen Grund, dass ihr euch gegen Carnyx stellt, oder ist das einfach Kampfeslust? 

Wir haben unseren eigenen Grund, gegen Carnyx in den Krieg zu ziehen. Nach den ersten 2 Wochen waren wir wie viele andere ein kleiner Clan, Top 20 mit einem Viertel der Punkte von Carnyx. Carnyx hat dann allen möglichen Clans Dörfer geklaut, was natürlich ihr Recht als großes, kriegerisches Bündnis ist. Unsere Versuche, diplomatisch aus dem Schlamassel heraus zu kommen, wurden von Carnyx allenfalls belächelt. Zwischendurch schenkte uns Carnyx doch etwas Aufmerksamkeit und es kam zu einen NAP. Das änderte sich jedoch, das ihr  Wing weitermachte wie bisher und uns noch einige Dörfer abnahm. So wurden wir also Feinde von Carnyx.

Mit der Bruderschaft fing es nicht viel besser an, doch verlief es absolut anders: Eines Tages klaute uns ein Barbare zwei Dörfer. Ich nahm Kontakt zu ihrem Diplomaten auf, mit dem Wissen, dass es bis dato keinerlei Beziehungen zwischen uns gab. Als ich fragte, wie wir verfahren, sagte er, sie hätten diesen Spieler für inaktiv gehalten. Zu meinem Erstaunen tat es ihnen leid. Zu dieser Zeit waren wir fast halb so groß wie die Barbaren und von Beginn an redeten sie mit uns auf Augenhöhe und mit Respekt. Wir erhielten Schadenersatz und intensivierten unseren Kontakt bis hin zum Eintritt Rübelands in die Bruderschaft.

Ist eure Allianz für die Zukunft stark genug aufgestellt?

Ob wir stark genug sind, wird die Zeit zeigen; doch eins ist sicher: wir haben einige erfahrene Rüben zu bieten und bei uns herrscht  Freiheit, Ehrlichkeit und Respekt, was uns in dieser Welt wohl noch sehr weit bringen wird. Ich vertraue zumindest darauf.

Ihr seid von weit her aus den Welten der Zukunft gekommen. Was ist in Celtic Tribes anders? Was gefällt euch am Spiel mehr, was weniger? 

Ein großer Vorteil ist in meinen Augen, dass das Silber nicht mehr in den Dörfern liegt. Auch das es bei gescheiterten Angriffen nicht mehr verloren geht, sehe ich positiv. Dass man bei Angriffen seine Truppen nicht mehr versammeln kann und gezwungen ist, in Wellen anzugreifen, ist für offensive Aktionen sehr schwierig. Bei L&K ist es am Schlimmsten, wenn das Silber verloren geht. Das Schlimmste, was hier passieren kann, ist, das man seine gesamten Offs schrottet. Dies verleitet meiner Meinung nach grosse Spieler noch mehr dazu, sich kleinere, nicht so aktive Spieler zu schnappen. Was für das Spiel meiner Meinung nach ein Nachteil ist, da nur viele verschiedene Spieler ein Spiel attraktiv machen. Auch die Werte der offensiven Truppen finde ich merkwürdig, da sie bei ausgebauten Palisaden einen höheren Verteidigungswert haben, als ihren Offensivwert.  Auch bei den Artefakten muss meiner Meinung nach noch nachgebessert werden, da ihre Wirkung nicht erläutert wird. Das Umstellen der Artefakte von einem Typ auf einen anderen ist einfach nur nervig. Ich habe um die 100 Artefakte und muss ewig scrollen, um zum Passenden zu kommen. Da könnte man doch einfach mehrere Artefakthalterungen haben, in die man seine Artefakte einsetzt und beim Wechsel auf einen anderen Typ wechselt man einfach die Tafeln.
Kriegt man bei Angriffen in Wellen Kampfberichte? Trinkt erst mal euer Bier aus…

Ja eigenartigerweise funktioniert die „101“ Taktik auch hier, was Spione fast überflüssig macht. Wenn es geheim ablaufen soll, muss man natürlich weiter seine Bronze ausgeben. „tiefen Schluck nehm“  (nimmt einen tiefen Schluck)

Prost. Braucht man den Druiden noch für was anderes als fürs Erobern? Und gibt es vielleicht irgendwelche anderen taktischen Raffinessen, wenn man schon nicht mehr Silberspalten kann?

Also den Druiden braucht man nur zum Erobern. Durch seinen echt langsamen, schlendernden Gang nimmt er den taktischen Vorteil, glaubhafte Fakes zu schicken, wenn man nicht im Besitz des zur Eroberung nötigen Silbers ist, da er das eigene Dorf ohne genügend Silber auf der hohen Kante nicht verlässt.Zu taktischen Raffinessen werde ich mich nicht äussern, außer: Ja, die gibt es! Ein Zauberer verrät ja schließlich auch nicht seine Tricks 🙂

Das wollen wir natürlich nicht und bedanken uns für das Gespräch!

Kriegerisch geht es zu auf dieser Welt! Die Auseinandersetzungen enden schneller, da es keine Kampfrunden mehr gibt. Hinüberretten in den Nachtmodus ist für ausdauernde Verteidigungsstrategen keine Option mehr. Zum Unterstützen seiner Kampfgefährten muss sich also mächtig ranhalten und jede Menge frisch angespannter Streitwagen bereithalten. Wer hier zu spät kommt, steht nur noch vor der rauchenden Palisade (Vielleicht sollte man in künftige Updates als neues Feature Fuhrparks mit angeschlossenem Wagenverleih einfliessen lassen)! Zudem muss man immer mit allen Offensivkräften angreifen, weil sie jeweils nur gegen eine Gattung kämpfen. Da die Axtkämpfer bei den Steinschleuderern, die sich mehr als Künstler verstehen, als Grobmotoriker verhasst sind und die Wagenlenker wiederum auf beide verächtlich herabblicken, weil sie einzigen sind, die einen Lenkerschein besitzen, kann man sich vorstellen, was für eine Unruhe auf so einem Marsch herrscht. Zur Milderung dieser Spannungen nach der Schlacht, empfehlen wir den maximalen Ausbau der Schänke auf  8 Metsorten und freuen uns schon auf den nächsten Besuch; bei irgend einem anderen Clan da draussen….

 

 

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Feiert mit uns!

 

 


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Wir wollen Weinachten nicht allein in unseren Stämmen verbringen sondern es mit euch feiern!
Das ist das erste Mal, das wir uns alle ein Massenbündnis wünschen!
Veröffentlicht das bitte in euren Forums, damit auch alle Bescheid wissen!
Link zum BND: xy.clts://alliance?8465&2 

Das Bündnis wird zum Ende des Waffenstillstand wieder aufgelöst 🙂 (es wird wohl – wenn alle schon beisammen sind – eine neue Weltrundmail am 1.1.2013 geben!)

euer Weinachtsteam

 

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Fürst Steinaug erzählt (2)

Die meiste Zeit meiner Kindheit verbrachte ich mit Flann, dem Jungen aus der Nachbarhütte. Seine Eltern waren aus dem fernen Irland vor den Wütenden Wikingern geflohen und in unserem Dorf hängengeblieben. Flann war ein ungewöhnlicher Spielkamerad, der mich sehr frühzeitig mit den Folgen berauschender Getränke auf die inneren Organe bekannt machte und jede Menge putzige Geschichten über dieses Irland parat hatte: ein kleines grünes Land, in dem es Tag und Nacht regnet; Dörfer, bestehend aus kleinen weissgekalkten Häusern, die am Rand einer Schlucht stehen; Menschen, die sich ihre armselige Behausung mit Schweinen, Ziegen und Hühnern teilen und deren einzige Nahrung aus dampfenden Kartoffeln besteht! Flann konnte so gut erzählen, dass ich ein ums andere Mal anfing, ihm zu glauben, bis er es hoffnungslos übertrieb und mit irgendeiner hanebüchenden Story alles wieder vermasselte. So wie das eine Mal, als mein feiner Herr Vater seinen Rausch in aller Öffentlichkeit ausschlief, wobei er bäuchlings über der Palisade hing und übelriechende Metschwaden unsanft durchs ganze Dorf zogen. Im Handumdrehen leerte sich der Ort, ein paar Hühner von Elnir, dem Empfindlichen fielen mit einem leisen „Ponk“ in Ohnmacht und die weniger zart Besaiteten schmierten sich die Nasenlöcher mit Lehm zu. Flann tat völlig unbeeindruckt und meinte, dass ihm an dieser Gegend besonders die feinen Manieren der Einwohner und die zarten Düfte gefielen, die einem täglich um die Nase schmeicheln, ganz anders als in seiner Heimat:

 

„In meiner Jugend hatten wir immer einen schlechten Geruch in unserem Haus. Manchmal war er so schlecht, dass ich meine Mutter bat, mich in die Schule zu schicken, obwohl ich noch nicht richtig gehen konnte. Passanten machten weder halt noch gingen sie auch nur, sondern sie hasteten, wenn sie sich in der Nachbarschaft des Hauses befanden, an der Tür vorüber, bis sie eine halbe Meile zwischen sich und den schlechten Geruch gelegt hatten. Zweihundert Yards die Landstraße abwärts gab es noch ein weiteres Haus, und eines Tages, als unser Geruch besonders schlecht war, zogen die Leute aus, gingen nach Amerika und kehrten nie mehr zurück. Es heißt, sie hätten Leuten an jenem Ort erzählt, Irland sei ein feines Land, jedoch sei dort die Luft zu stark. Doch ach, es gab nie die mindeste Luft in unserem Haus. Ein Mitglied unserer Haushaltung war schuldig an diesem Gestank. Er hieß Ambrose. Der Alte-Knabe (Das war der Typ, der immer bei Flann zu Hause rumhing, wie eine Art Vater, bloss nicht so bescheuert!) hing sehr an ihm. Ambrose war der Sohn der Sarah. Sarah war eine Sau, die wir besaßen, und wenn sie mit Nachkommenschaft gesegnet war, dann war sie reichlich damit gesegnet. Trotz ihrer zahlreichen Brüste war keine für Ambrose übrig, als die Ferkel ihre Nahrung aus ihr saugten. Ambrose war schüchtern, und wenn Hunger die Ferkel befiel (er befällt ihresgleichen jäh und unvermittelt und alle gleichzeitig) ging er immer ohne Brust aus. Als der Alte-Knabe sich vergegenwärtigte, daß dieses kleine Ferkel schwächlich wurde und alle Kraft verlor, brachte er es ins Haus, bereitete ihm ein Lager aus Binsen am Kamin und fütterte ihn von Zeit zu Zeit mit Kuhmilch aus einer alten Flasche. Ambrose erholte sich unverzüglich, er wurde kräftig und hübsch und fett.  Als Ambrose klein war, hatte er einen kleinen Geruch. Als er an Größe gewann, wuchs sein Geruch im gleichen Umfang. Als er groß war, war sein Geruch ebenfalls groß. Zunächst war die Lage tagsüber nicht zu schlimm für uns, weil wir alle Fenster offen ließen, die Tür nicht schlossen und heftige Stürme durch das Haus fegten. Doch wenn die Dunkelheit sich senkte und Sarah mit den Ferkeln zum Schlafen hereinkam, dann kam es uns mitten in der Nacht so vor, als würden wir den Morgen nie mehr bei lebendigem Leibe sehen. Meine Mutter und der Alte-Knabe erhoben sich oft und wanderten draußen zehn Meilen durch den Regen, um dem Gestank zu entkommen. Nachdem Ambrose etwa einen Monat in unserem Haus verbracht hatte, weigerte sich Charlie, das Pferd, nachts hereinzukommen, und jeden Morgen fanden wir ihn durchnäßt und aufgeweicht (es gab für uns keine einzige Nacht ohne Niederschläge). Aber er war nichtsdestoweniger immer guter Laune, trotz allem, was er durch die Unbarmherzigkeit des Wetters zu erdulden hatte. Und in der Tat war ich es, der diese Umstände in ihrer ganzen Härte zu ertragen hatte, denn ich konnte nicht gehen noch sonstige Mittel der Fortbewegung finden. So ging es noch eine kleine Weile weiter. Ambrose schwoll rapide an, und der Alte-Graue-Knabe sagte, bald werde er stark genug sein, um mit den anderen Schweinen draußen an der frischen Luft herumzutollen. Er war der Liebling des Alten-Knaben, und deshalb konnte meine Mutter das wenig wohlriechende Schwein nicht mit Knüppelschlägen aus dem Haus scheuchen, obwohl ihre Gesundheit des fauligen Gestanks wegen zu leiden begonnen hatte… 
In diesem Augenblick fiel mein Vater krachend von der Palisade und riss mich aus den absurden Bildern von stinkenden Schweinen und vom Regen durchnässten Pferden, die sich weigern, ins Haus zu kommen! Da der Häuptling des Dorfes jetzt leider aufwachte und die Gefahr bestand, das er auf mich aufmerksam wurde, machte ich mich mit einem behenden Satz über den Zaun aus dem Staube. Flann rief mir noch etwas hinterher, das wie „Bleib hier, die Pointe kommt erst noch!“ klang, aber da war ich schon durch den Magischen Hain verschwunden. Beim Anblick des Pferdeschädels auf dem Altar, vor dem unsere Druiden immer ihre Show abziehen, ertappte ich mich kurz bei dem Gedanken, mein erstes Pferd Charlie zu nennen und ihm einen Stammplatz am Kamin einzurichten. Doch wie mein erstes eigenes Tier tatsächlich hiess, und vor allem was das für ein Tier war, das erfahrt ihr in der nächsten Geschichte!

Bis dahin vertreibt euch die Zeit mit der Rune des Wohlgeruchs:

euer Fürst Steinaug!
Rune des Wohlgeruchs

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Pressemitteilung 01/2012 carnyxpress

 

„Die Allianz Keltensturm mit allen beteiligten Stämmen hält eine Waffenruhe in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr.

Von 07.00 Uhr am 24.12.2012 bis 07.00 Uhr am 02.01.2013 werden keine Angriffe und Spionagen auf besiedelte Dörfer gestartet. Die Besiedlung freier Dörfer und die interne Übernahme von Inaktiven ist möglich.
Ein Bruch des Waffenstillstandes, der durch passende Berichte bewiesen wird, führt zum Ausschluss des Dorfherrn aus seinem Stamm.“

 


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Schnäppchen

„Der Spieler Scheygon xy.clts://player?1575&2 der Ex-Diplomat von In Memento Asgard wurde von uns wegen der Beleidigung „Hurensohn“ entlassen
Aus diesen Grund setzte ich, Melvin Hammerfaust eine Belohnung auf die Eroberung einer seiner Basen in Höhe von 15.000 je Rohstoff aus
Gez. Melvin Hammerfaust; Leader von In Memento Asgard“


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Auf zum Adventskalender

Die Vorweihnachtszeit hat begonnen!

Deshalb schenken wir euch heute den ersten und einzigen Ritter/Kelten-Adventskalender!

Diese magische Buchstaben-Zeichenfolge http://shorts-und-kleids.appyourself.net

legt eine Kalender-App auf dem Hörknochen an, so dass ihr keine der 24 grandiosen, überwältigenden und einmalig einmaligen Überraschungen der Merowinger verpasst.

Wer sich lieber selbst in die Weiten des Glasfasernetzes aufmacht, folgt diesem Wegweiser:

http://adventskalender.diemerowinger.de/

Verteilt den Kalender hier und auf allen Welten, auf denen ihr euch noch so tummelt! Aber Vorsicht! Jeden Tag nur eine Tür öffnen!

Eine schöne Zeit wünschen euch Fürst Steinaug und die Merowinger!

 

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Wie alles begann…

 

„Dies kündet euch Fürst Steinaug, Chronist dieser Welt.
Wächter alles Wesenden, Kenner alles Künftigen!

Reinweisse Nebel rauchen über rotem Land,
netzen die Erde, getränkt vom nässenden Blute Nichtswürdiger.

Steigen auf zu den grausigen Geistern der Ahnen,
schweben hin über friedliche Felder, träumende Täler und wabernde Wälder,
sinken hinab ins rostige Reich der Toten.

Röchelnder Kehlen klagende Kunde reicht,
weit über ragende Felsen, zur rettenden Küste hin.

Rächenden Auges blicke ich ins weite Rund,
rohe Runen ritzend, in rauen Stein,
die da raunen von meiner und meiner Mannen Bestimmung:

In diesen garstigen Gefilden sollst du  gründen einen starken Stamm,
reich an kräftigen Kriegern; wert, ihrer kunstvoll zu rühmen!“

Wie gern würde ich noch weiter stabreimen, das die Schwarte nur so kracht.
Doch da sich schon jetzt die Hälfte der Leser verabschiedet hat,
lasset mich  in normal geflossenem Deutsch fortfahren:

„Er wird gründen einen Stamm, dem es seit Anfang der Zeiten vorherbestimmt ist,
Grosses zu vollbringen und dereinst die Geschicke der Welt zu tragen und zu ordnen. Jetzt und durch alle Zeitenkreise.“

So oder ähnlich prophezeiten es die weisen Nornen anlässlich meiner  Geburt; stattgefunden im grössten Holzhaus des Dorfes, dem des Häuptlings Arminius.
Wie es das launische Schicksal wollte, handelte es sich dabei um meinen Vater:
Einen  dumpfen und streitsüchtigen Vollpfosten, der ausser etlichen eingeschlagenen Schädeln, mit deren Hilfe er gigantische Mengen Met verklappte, in seinem kümmerlichen Keltenleben nichts Vernünftiges zustande brachte.
Die Aufgabe, in  einer Welt von Dumpfbacken und Holzköpfen etwas Grosses auf die Beine zu stellen, fiel nun mir zu – an sich ein aussichtsloses Unterfangen!
Aber ein echter Kelte hadert nicht mit seinem Schicksal!
Wenn es dir nun mal vorherbestimmt ist, ein Auge und beide Beine zu verlieren,
um einen übelriechenden Drachen (vermutlich Blähungen, in dieser Beziehung sind Weissagungen immer sehr vage!) daran zu hindern, die einzige Jungfrau des Dorfes zu verschlingen (dass die Dorfburschen Freudentänze aufführen würden, wenn diese fette, schielende  Schreckschraube im Magen eines echten Feinschmeckers verschwindet, bleibt natürlich unerwähnt), dann schaust du auf dem Hinweg kurz beim Schreiner vorbei und gibst einen Holzstuhl mit Rädern in Auftrag. Und von der Geretteten bekommst du zum Dank eine schmucke, handgewirkte Augenklappe!

So gesehen war ich noch ganz glimpflich davongekommen: immerhin ging es in meiner Prophezeiung um unsterblichen Ruhm und Reichtum bis zum Abwinken.
Eine mögliche Hochzeit mit der hässlichsten Königstochter der Welt kam nur am Rande vor und Sach- bzw.  Körperschäden wurden nicht ausdrücklich erwähnt!

Also wuchs ich unbeschwert im Bewusstsein grosser Aufgaben heran und hatte nichts weiter zu tun, als meinem beschränkten Herrn Vater aus dem Weg zu gehen, der sich in seinen wenigen lichten Momenten ständig um mich kümmern wollte. So zwang er mich, im bitterkalten Winter den zugefrorenen Dorfweiher mit einem Hühnerknochen aufzuhacken und darin zu baden, um dadurch schneller zum Manne zu reifen.
Da waren mir seine von der „Rune des Rausches“ umnebelten Augenblicke lieber.
In denen hatte er schon wieder vergessen, das es mich gibt und erzählte unseren Wildschweinen langweiligen Heldengeschichten, die zustimmend grunzten und sich dankbar auf ihm herumwälzten, wenn er mitten in seiner Rede schnarchend vom Schemel fiel. Dann hatte ich Zeit, die mystischen Geheimnisse unserer Welt zu erforschen und dabei so manch wundersame Entdeckung zu machen.
Doch davon wird diese Geschichte nicht mehr handeln!
Bis zum nächsten Mal fügt euch folgsam
und rüstet euch mit der „Rune der Geduld“:

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